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Bochumer 3:0-Sieg zum Bundesliga-Jubiläum

Der VfL Bochum hat im 1 000. Bundesliga-Spiel seine schwarze Serie beendet und sich aus dem Tabellenkeller befreit.

dpa BOCHUM. Der VfL Bochum hat im 1 000. Bundesliga-Spiel seine schwarze Serie beendet und sich aus dem Tabellenkeller befreit.

Nach neun Pflichtspielen ohne Sieg sorgten der eingewechselte Christoph Preuß (54. Minute), Kapitän Dariusz Wosz (85.) und Peter Madsen (90.) beim 3:0 gegen Borussia Mönchengladbach vor 31 000 Zuschauern im Ruhrstadion für das ersehnte Erfolgserlebnis und den ersten VfL-Heimsieg in dieser Spielzeit.

Mit dem zweiten Saisonsieg zog die Mannschaft von Trainer Peter Neururer in der Tabelle an den Gladbachern vorbei, die auch das zweite Spiel ohne ihren gesperrten Torjäger Oliver Neuville verloren und in arge Bedrängnis geraten sind. Eine halbe Stunde mussten die Gäste mit zehn Spielern auskommen. Jeff Strasser flog nach wiederholtem Foulspiel in der 59. Minute mit Gelb-Rot vom Platz.

In dem vom Kampf geprägten Spiel schüttelten die Bochumer ihre Verunsicherung erst in der zweiten Halbzeit ab. Zu Beginn steckte ihnen die sportliche Talfahrt ebenso in den Knochen wie den Gladbachern die 0:2-Heimpleite gegen Hannover. Statt kreativer Momente bekamen die Fans viel Stückwerk zu sehen und eine Heimmannschaft, die sich versteckte.

Nach zaghaften Schussversuchen von Zvjezdan Misimovic (9.) und Dariusz Wosz (12.) übernahm immer mehr die Borussia die Initiative. Ivo Ulich hatte nach einer Flanke von Peer Kluge das 0:1 auf dem Kopf (18.), doch VfL-Keeper Rein van Duijnhoven glänzte in dieser Szene ebenso wie in der 33. Minute, als er gegen den durchgelaufenen Vaclav Sverkos klärte und auch den Nachschuss von Bradley Carnell hielt.

Vor der Pause war der VfL dem 0:1 näher als einer Führung, denn nachdem der angeschlagen in die Partie gegangene Raymond Kalla verletzt den Platz verlassen hatte (29.), mussten Martin Meichelbeck und Marcel Maltritz erstmals gemeinsam in der Innenverteidigung spielen und hatten alle Mühe, die Abwehr zusammenzuhalten.

Mit Preuß' Treffer ging ein Aufatmen durch die Mannschaft. Vratislav Lokvenc hatte eine Flanke von Sören Colding per Kopf verlängert, Preuß tanzte noch einen Gegenspieler aus und vollendete zu seinem zweiten Saisontor. Doch trotz personeller Überlegenheit blieb die Partie ein Zitterspiel für die Gastgeber. Der eingewechselte Thomas Broich hatte den Ausgleich auf dem Fuß (78.). Erst einen kapitalen Fehler von Bernd Korzynietz fünf Minuten vor dem Ende nutzte Wosz zum erlösenden 2:0, Madsen besorgte den Endstand.

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