Bodewig dankt Schröder für Vertrauen
Gewerkschafter aus Nordrhein-Westfalen wird Nachfolger von Klimmt

dpa BERLIN. Der designierte neue Verkehrsminister Kurt Bodewig macht besonders steil Karriere in Berlin. Der 45-jährige Gewerkschafter aus Nordrhein-Westfalen ist erst 1998 über die Landesliste in den Bundestag gewählt worden. Im März des Jahres 2000 wurde er Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrs- und Bauministerium.

Bodewig hatte zuvor den Beruf eines Wohnungskaufmanns gelernt und bei Sparkassen und Wohnungsunternehmen ausgeübt. Seit 1986 war er Abteilungsleiter beim Landesbezirk NRW des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Der SPD gehört Bodewig seit 1973 an.

"Nehme Angebot an"

Bodewig dankte Bundeskanzler Gerhard Schröder für das Vertrauen, ihn zum Nachfolger des wegen der Fußballaffäre zurückgetretenen Reinhard Klimmt zu ernennen. "Ich nehme das Angebot an", sagte der bisherige Parlamentarische Staatssekretär des Ministeriums am Donnerstag vor Journalisten in Berlin.

Das Amt des Verkehrs- und Bauministers sei eine sehr große Herausforderung und eine sehr wichtige Aufgabe für das Land. Er wolle sie "gut, solide und innovativ" angehen. Die Schwerpunkte seiner Arbeit in der zweiten Hälfte der Legislaturperiode wolle er erst nach seiner Ernennung zum Minister vorstellen.

Bodewig würdigte auch seinen Vorgänger Klimmt und dankte ihm für die vertrauensvolle Zusammenarbeit.

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