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Boeing hat ehrgeiziges Verkaufsziel für neuen Dreamliner-Jet

Kurz vor dem erwarteten Verkaufsstart des neuen Airbus-Langstreckenjets A350 hat der US-Rivale Boeing sein Ziel bekräftigt, bis Jahresende 200 Flugzeuge seines Konkurrenzmodells 7E7 Dreamliner verkauft zu haben.

dpa-afx DÜSSELDORF. Kurz vor dem erwarteten Verkaufsstart des neuen Airbus-Langstreckenjets A350 hat der US-Rivale Boeing sein Ziel bekräftigt, bis Jahresende 200 Flugzeuge seines Konkurrenzmodells 7E7 Dreamliner verkauft zu haben. "Es bleibt dabei: Diese Marke wollen wir schaffen", sagte Boeing-Marketingdirektor Stephen Ford dem "Handelsblatt" (Montag). Bisher hat der US-Luft- und Raumfahrtkonzern erst 52 feste Bestellungen erhalten, davon 50 von der japanischen Gesellschaft All Nippon Airlines. Eine wachsende Anzahl von Airlines zeige aber großes Interesse an der Boeing-Neuentwicklung, sagte Ford.

Der europäische Rivale Airbus, der zu 80 Prozent der französisch-deutschen EADS und zu 20 Prozent der britischen BAE Systems gehört, will im Langstrecken-Segment mit einer gut drei Mrd. Euro teuren Weiterentwicklung seines Flugzeugtyps A330-200 gegenhalten. Wie zwischen den beiden Konkurrenten üblich, lässt der eine an den Produkten des anderen kein gutes Haar.

Mit einem Derivat dieses Modells, dessen Rumpf im Vergleich zur 7E7 schwerer sei, halte Boeing seinen Rivalen allerdings für nicht konkurrenzfähig. "Die 7E7 wird deutlich effizienter fliegen, weil sie neu entwickelt wurde und State-of-the-art-Technologien bei Material, Flugsystemen und Triebwerken verwendet", sagte Boeing-Manager Ford. Das Design der A330 sei indes "15 Jahre alt"./

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