Börse entscheidet im August über neue MDax-Zusammensetzung
Sixt erwägt Wandlung der Vorzugs- in Stammaktien

Der Vorstandsvorsitzende der Sixt AG, Erich Sixt, will sich bei einer Neuordnung des Mittelwertindexes MDax der Deutschen Börse einer Wandlung der Vorzugs- in Stammaktien nicht verschließen.

vwd MÜNCHEN. "Wenn der Streubesitz das alleinige Kritierium sein sollte, werde ich das ernsthaft überlegen", sagte Sixt auf der Bilanzpressekonferenz am Mittwoch in München. Eine Entscheidung sei allerdings noch nicht gefallen. Das Unternehmen beobachte das Vorhaben der Börse genau und überlege entsprechende Maßnahmen, ergänzte Finanzvorstand Manfred Sturm. Derzeit sei aber unter anderem noch offen, welche Unternehmen auf Grund der neuen Regelungen aus dem MDax ausscheiden würden.

Gleichzeitig ließ Sixt erkennen, dass auch Kapitalmaßnahmen erwogen werden. Vom Grundkapital der Gesellschaft in Höhe rund 22 Mill. Euro entfallen rund 16,4 Mill. Euro auf Stammaktien, von denen Erich Sixt 67 Prozent hält. Die Vorzüge in Höhe von rund 5,9 Mill. Euro befinden sich vollständig in Streubesitz.

Die Deutsche Börse will im August über eine neue Zusammensetzung des MDax entscheiden und dabei unter anderem die Höhe des Streubesitzes zu einem Entscheidungskriterium erheben.

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