Börse ordnet Indizes
Fünf Neue im Nemax 50

Während die Zusammensetzung des Dax unverändert bleibt, gibt es in der New Economy ein ordentliches Stühlerücken, entschied die Deutsche Börse. Fünf Unternehmen steigen in den Nemax 50 auf

ddp/HB FRANKFURT. Die Deutsche Börse hat sich bei ihrer turnusgemäßen Beratung über die Zusammensetzung der deutschen Indizes gegen Änderungen im Deutschen Aktienindex (Dax) entschieden.Wie die Börse am Dienstag Abend mitteilte, ergeben sich aber etliche Änderungen beim MDAX, SDAX und beim Nemax 50. Die Änderungen in den Indizes werden mit Wirkung zum 18. September 2000 umgesetzt. Neu in den MDAX aufgenommen werden die Techem AG, tecis Holding AG und die WEDECO AG Water Technology. Diese Unternehmen ersetzen die Gerresheimer Glas AG, deren Festbesitz über 85 % liegt, die Kiekert AG, die ein Delisting anstrebt und die Schmalbach AG, -Lubeca für die ein Übernahmeangebot vorliegt.

Im SDAX werden die folgenden Unternehmen neu aufgenommen: AHAG Wertpapierhandelsbank AG, Holsten AG, -Brauerei Masterflex AG, RINOL AG und die Rohwedder AG. Diese ersetzen die zukünftigen MDAX-Werte tecis Holding AG und WEDECO AG, sowie die aus dem SMAX ausscheidende SG-Holding AG VTG-Lenkering AG und Quante AG.

Im Nemax 50 werden die folgenden Unternehmen neu aufgenommen: Balda AG, D.Logistics AG, IM International Media AG, Kontron embedded computers AG und Thiel Logistic AG. Diese ersetzen die Cybernet Internet Services AG, FortuneCity.com Inc., infor business solutions AG, Nemetschek AG und Utimaco Safeware AG.

Weiterhin hat der Vorstand der Deutschen Börse entschieden, zum Juni 2002 die gesamte Indexfamilie der Deutschen Börse nach dem Streubesitz zu gewichten. Dabei werden die beim Bundesaufsichtsamt für den Wertpapierhandel (BaWe) im Zulassungssegment Amtlicher Handel meldepflichtigen Aktienpakete von mehr als fünf Prozent kumuliert als Festbesitz berücksichtigt. Für das Zulassungssegment des Geregelten Marktes, das auch den Neuen Markt umfasst, wird die Deutsche Börse in Zusammenarbeit mit Emittenten, Banken und Informationsanbietern die notwendige Datenqualität sicherstellen.

Die Deutsche Börse habe den Zeitpunkt 2002 gewählt, um die erwarteten Effekte der Steuerreform, insbesondere die Bereinigung der Beteiligungsverhältnisse im Unternehmenssektor, geeignet abbilden zu können, wurde betont. Zum gleichen Zeitpunkt werde nur noch eine Aktiengattung eines Unternehmens in einem Auswahlindex berücksichtigt. Dabei finde die Auswahl nach den Kriterien Börsenumsatz und Marktkapitalisierung des Streubesitzes statt.

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