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Börse Stuttgart-News: 4X report

Stuttgart (Boerse-Stuttgart AG) - 17. September 2004

Stuttgart (Boerse AG)-Stuttgart - 17. September 2004

Marktbericht der Börse Stuttgart KW 38, 13. bis 17.9. 2004 Auslandsaktien

Dünne Umsätze prägen das Bild bei japanischen und US-Titeln - Korea-Aktien rücken in den Fokus der Anleger

Das Handelsvolumen in amerikanischen Aktien liegt weiterhin auf niedrigem Niveau. "Zurückhaltung bei den Investoren war der Hauptgrund für den sehr ruhig verlaufenden Handel," sagte Ralf Kopfschlägl, Spezialist für US-Werte der Baader Wertpapierhandelsbank AG in Stuttgart. Die Gewinnwarnung des weltgrößten Erfrischungsgetränkeherstellers Coca-Cola (WKN 850663) belastete die Blue Chips zur Wochenmitte. Die Aktie verlor im Wochenverlauf ca. 8% an Wert und fiel auf einen Jahrestiefstand von 34 ?.

Der japanische Markt glänzte ebenfalls durch Umsatzarmut und tritt bei 11 100 Punkten im Nikkei-Index praktisch auf der Stelle. "Korea ist dagegen plötzlich gefragt", sagte der Asienhändler der Baaderbank, Benjamin Kressler. Insbesondere die Steigerung der KFZ-Neuzulassungen in Europa verhalfen dem südkoreanischen Automobilhersteller Hyundai Motors (WKN 885166) zu kräftigen Kurssteigerungen. Die Aktie konnte um 5% auf knapp 10 ? zulegen. Bei den High-Tech-Werten standen Samsung Electronics (WKN 881823) sowie LG Electronics (WKN 576798) im Focus der Anleger.

In Hongkong legte der Hang Seng China Enterprise Index kräftig zu. Allen voran verzeichneten Rohstofftitel die größten Kursaufschläge. China-Aktien profitierten von neuen Wirtschaftsdaten, die auf eine Beruhigung der überhitzten Wirtschaft hindeuten, so Michael Frank, Händler für Hongkong-Werte.

Der thailändische Wert Thai Petrochemical (WKN 893444) konnte das Vertrauen der Investoren zur geplanten Schuldenumstrukturierung gewinnen. Die Aktie legte um 25% auf 0,19 ? zu.

Der schweizerische Rückversicherer Converium (WKN 766465) erlebte am Montag einen rabenschwarzen Tag. Nach einer Rückstufung durch die Ratingagentur Standard & Poor´s brachen die Aktien um 15% ein. Der Wert verlor im Juli mehr als 50% an Wert, nachdem die Reserven für das US Geschäft deutlich erhöht werden mussten. Die Rating-Herabstufung von A- auf BBB hat natürlich entsprechend negative Implikationen sowohl auf das laufende Geschäft als auch auf sämtliche Vereinbarungen mit Banken.

Der französische Luxusgüter-Hersteller Lvmh (WKN 853292) hat den Gewinn im ersten Halbjahr um 12% gesteigert. Das Unternehmen erwartet im Gesamtjahr einen deutlichen Anstieg des operativen Ergebnisses. Zu dem Konzern gehören die Luxusmarken Moet & Chandon, Veuve Clicquot, Luis Vuitton, Dior Watches, TAG Heuer und viele mehr. "Da die Zahlen im Rahmen der Erwartungen lagen, kam es zu keinen größeren Kursausschlägen bei diesem in Stuttgart gelisteten 4X-Wert," so Sven Nemela, Händler für europäische Aktien bei der Baaderbank.

Quelle: boerse-stuttgart AG / Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen (http://www.boerse-stuttgart.de/AGB.htm) der boerse-stuttgart AG.

(Für den Inhalt der Kolumne ist allein boerse-stuttgart AG verantwortlich. Die Beiträge sind keine Aufforderung zum Kauf und Verkauf von Wertpapieren oder anderen Vermögenswerten.)

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