Börsen erholen sich nach guten US-Daten
Dax schließ fest im Plus

Ursache des Stimmungsumschwungs war die neueste Arbeitsmarktstatistik in den USA, der zufolge die Zahl der Beschäftigten im August um 39 000 Personen statt der erwarteten 30 000 zulegte.

ddp/vwd/HB FRANKFURT. "Das besänftigt Konjunkturängste fürs erste wieder", sagte ein Beobachter. Am Neuen Markt kletterte der Nemax 50 um 1,6 Prozent auf 455,62 Zähler, der MDAX verbesserte sich um 1,3 Prozent auf 3 265,12 Punkte.

Zeitgleich zu den nach oben schießenden Börsenindizes sank der Euro auf unter 0,9900 Dollar. Am Mittag hatte die Europäische Zentralbank den Referenzkurs noch bei 0,9918 Dollar festgelegt. Im Handel notierte er am Abend bei 0,9837 Dollar. Der Ölpreis legte wegen der Unsicherheiten im Mittleren Osten weiter zu. Ein Barrel kostete 28,57 US-Dollar und damit 3 Prozent mehr als am Vortag. Dies ist der höchste Stand seit knapp einem Jahr.

Im Dax standen Deutsche Telekom an der Spitze der Gewinner. Die Aktien verteuerten sich um fast 11 Prozent auf 10,70 Euro. Händler machten für den Anstieg in erster Linie Käufe von Terminspekulanten verantwortlich, die offene Short-Positionen abdecken müssten. Berichte über eine mögliche Fusion der US-Tochter Voicestream und dem US-Telekommunikationskonzern Cingular seien ebenfalls positiv aufgenommen worden.

Allianz gewannen 6,4 Prozent auf 119 Euro. Von einer technischen Erholung nach den Verlusten der vergangenen Tage profitieren vor allem die Versicherer, hieß es. Deutsche Bank verbesserten sich um 5 Prozent. Auch Siemens und Lufthansa legten deutlich zu. Nur drei Werte verzeichneten Kursverluste: Metro gaben nachrichtenlos 1,4 Prozent auf 23,30 Euro ab, Degussa verbilligten sich um 1 Prozent auf 29,55 und SAP 0,8 Prozent auf 67,40 Euro.

Am Neuen Markt kletterten Lion Bioscience nachrichtenlos um 16,7 Prozent auf 4,55 Euro. Technotrans verteuerten sich um 7,4 Prozent auf 8,70 Euro und Gericom um 6 Prozent auf 11,29 Euro. Verluste verbuchten Thiel, die 5,3 Prozent auf 3,90 Euro einbüßten. United Internet verbilligten sich um ebenfalls 5,3 Prozent auf 6,30 Euro und Balda um 4,9 Prozent auf 3,90 Euro.

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