Börsen im erbitterten Wettbewerb
Die Hamburger Börse

Die Hanseaten haben mit dem "Follow Up Market" im April 1998 eine Handelsplattform für Beteiligungen geschaffen. Ziel ist es, einen transparenten Markt für den Handel bereits platzierter, geschlossener Fondsanteile zu bieten.

Dazu zählen zum Beispiel Schiffsfonds, Medienfonds oder geschlossene Immobilienfonds. Ein weiteres Spezialsegment ist der auf dem Höhepunkt der Märkte am 10. März 2000 eingeführte "High Risk Market", der einen Handel mit Aktien ermöglicht, die in den USA am OTC Bulletin Board der Nasdaq gehandelt werden. Das OTC Bulletin Board ist eine Art Freiverkehr für alle Unternehmen, die die Zulassungs-Voraussetzungen der Nasdaq nicht mehr erfüllen. Voraussetzung für die Aufnahme in den "High Risk Market" ist ein "free float" (Anteil frei handelbarer Aktien) von mindestens 25 Prozent und ein Kurswert je Aktie von wenigstens einem Euro. Die Kriterien erinnern ein wenig an die Penny-Stock-Diskussion am Neuen Markt. Die Nachfrage nach derartigen Titeln dürfte zur Zeit völlig am Boden liegen, da die Investoren hierzulande nach den Erfahrungen der letzen Monate mit "High Risk" wenig im Sinn haben.

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