Börsen-Zeitung:
57 Bundesbank-Filialen sollen geschlossen werden

Der neue Vorstand der Deutschen Bundesbank will 1800 Arbeitsplätze kappen. Bis spätestens April 2007 sollen 56 Zweigstellen geschlossen werden.

dpa FRANKFURT/M. Allein dieser Entscheidung fällt bereits jede neunte Stelle bei der deutschen Notenbank zum Opfer. Ende 2001 waren bei der Bundesbank und den neun Landeszentralbanken 15 651 Personen beschäftigt.

Den betroffenen Mitarbeitern sollen zum Teil andere Arbeitsplätze oder eine Vorruhestandsregelung angeboten werden. Als Gründe für die Ausdünnung des Filialnetzes nennt der Vorstand die anhaltende Konzentration im Kreditgewerbe und die Fortschritte in der Automation.

Der Personalabbau dürfte mit den angekündigten Filialschließungen aber noch nicht zu Ende sein. Nach der Reform des Bundesbankgesetzes kann die Frankfurter Zentrale nun auch über die Strukturen in der Region entscheiden. Bislang lag dies in der Hoheit der ehemaligen Landeszentralbanken, die auch das Gros des Personals beschäftigen. Nun wird vor allem geprüft, die personalintensive Geldbearbeitung zu rationalisieren.

Nach einem Bericht der "Börsen-Zeitung" soll in einem Pilotprojekt zunächst die Bargeldbearbeitung für den gesamten Rhein-Main-Raum voraussichtlich in Mainz konzentriert werden. In der Sparte Bargeldversorgung sind bundesweit 4500 Personen tätig.

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