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'Börsen-Zeitung': Siemens muss 400-Mio-Euro-Vertrag mit Renfe neu verhandeln

Siemens muss einem Pressebericht zufolge einen Vertrag mit dem spanischen Bahnunternehmen Renfe nachverhandeln. Dabei handele es sich um einen 400-Millionen-Euro-Auftrag für 16 Hochgeschwindigkeitszüge, bei dem Verzögerungen unter Umständen durch einen Lieferanten auftraten, schreibt die "Börsen-Zeitung" (Mittwochausgabe). Siemens habe im laufenden Geschäftsjahr für Projektrisiken bei Zügen bereits Rückstellungen von mindestens 100 Mill. € gebildet. Ein Teil davon entfalle auf das Spanien-Geschäft, erklärte ein Siemens-Sprecher der Zeitung.

dpa-afx FRANKFURT. Siemens muss einem Pressebericht zufolge einen Vertrag mit dem spanischen Bahnunternehmen Renfe nachverhandeln. Dabei handele es sich um einen 400-Millionen-Euro-Auftrag für 16 Hochgeschwindigkeitszüge, bei dem Verzögerungen unter Umständen durch einen Lieferanten auftraten, schreibt die "Börsen-Zeitung" (Mittwochausgabe). Siemens habe im laufenden Geschäftsjahr für Projektrisiken bei Zügen bereits Rückstellungen von mindestens 100 Mill. ? gebildet. Ein Teil davon entfalle auf das Spanien-Geschäft, erklärte ein Siemens-Sprecher der Zeitung.

Im Jahr 2001 hatte Renfe den Angaben zufolge die 16 Züge bei Siemens bestellt. Bisher verzeichne das Prestigeobjekt bereits eine Verspätung von fast einem Jahr, denn die Auslieferung der ersten Züge sei für Oktober 2003 geplant gewesen. Eine erste Strafe von elf Mill. ? für das Versäumnis von Lieferfristen habe Renfe nach Informationen der spanischen Presse bereits über Siemens verhängt.

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