Börsengang für den 9. April geplant
Enro-Aktien kosten 15,5 bis 17 Euro

dpa-afx FRANKFURT. Die Aktien der Essener Enro AG können vom 3. bis zum 6. April zu einem Preis von 15,50 ? bis 17 ? gezeichnet werden. Wie das Unternehmen am Montag auf seiner IPO-Pressekonferenz in Frankfurt mitteilte, werden unter der Führung der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank bis zu 670 000 Stückaktien zur Emission angeboten. Die Erstnotiz ist für den 9. April 2001 im Qualitätssegment Smax am Frankfurter Geregelten Markt geplant.

Die endgültige Emissionspreisfestsetzung soll am 7. April erfolgen. Die zur Zeichnung angebotenen Aktien stammen überwiegend aus einer Kapitalerhöhung. Die übrigen 120 000 Aktien, die als Mehrzuteilungsoption (Greenshoe) zur Verfügung stehen, stammen aus dem Besitz der Altaktionäre. Nach der Ausübung des Greenshoe werden sich 24,4% im Streubesitz befinden. Die übrigen 75,6 % bleiben im Besitz der Enro Energie und Rohstoff GmbH.

Die 1985 gegründete Enro AG ist im Geschäftsfeld erneuerbare Energien tätig. Das Unternehmen entwickelt und realisiert Projekte für die Strom- und Wasserversorgung im In- und Ausland. Besonderen Schwerpunkt legt Enro auf nachwachsende Rohstoffe, Geothermie, Grubengas und Industrieabwärme.

5,4 Mill. Euro Vorsteuerverlust im vergangenen Geschäftsjahr

Nach eigenen Angaben hat das Unternehmen im Geschäftsjahr 2000 einen Umsatz von rund 14,8 Mill. DM erzielt. Vor Steuern fiel ein Verlust von 5,4 Mill. DM an. Beim Ergebnis je Aktie wurde ein Fehlbetrag von 1,96 DM oder 1,00 ? erzielt. Derzeit beschäftigt Enro 36 Mitarbeiter.

Für die kommenden Jahre rechnet das Unternehmen mit einem Umsatzanstieg auf 28,6 Mill. DM für 2001 und 59,7 Mill. DM für 2002. Die Verluste im Jahr 2000 seien vor allem durch Umstrukturierungen und die Fokussierung des Geschäftes angefallen. Deshalb rechnet ENRO zukünftig wieder mit Gewinnen. Für 2001 erwartet es einen Gewinn vor Steuern von 0,5 Mill. DM und für 2002 von 7,4 Mill. DM.

Der Emissionserlös soll vor allem in die Entwicklung und Realisierung des EoS-Klimaschutzprogramms (Emission ohne Schadstoffe) bis zu 150 Mill. DM investiert werden. Neue Geschäftsfelder sollen erschlossen werden. Allianzen und Übernahmen seien ebenfalls geplant.

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