Börsengang geplant
Thyssen Krupp Steel plant weitere Kooperation mit Usinor

Man konzentriert sich auf das IPO.

vwd DUISBURG. Die Thyssen Krupp Steel AG, Duisburg, plant im Bereich Stainless ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem französischen Stahlhersteller Usinor SA, Paris. Wie der stellvertretende Vorstandsvorsitzende und Vorstandsvorsitzende der Krupp Thyssen Stainless GmbH (KTS), Helmut Hadrys, am Montag in Duisburg erläuterte, sollen von deutscher Seite aus die beiden Töchter Krupp VDM und Imphy Ugine eingebracht werden. Im Bereich der Nickelbasislegierungen habe VDM besonders im industriellen Anlagengeschäft bereits die führende Marktposition inne, erläuterte Hadrys. Nun werde eine gleichstarke Position auch im Bereich der Elektronik sowie der Luft- und Raumfahrt angestrebt.

Derzeit würden über das Joint Venture sehr intensive Gespräche mit Usinor geführt, sagte Hadrys weiter. Er sei zuversichtlich, dass es noch in diesem Jahr einen Abschluss geben werde. Der Vorstandsvorsitzende der Steel AG, Ekkehard Schulz, betonte zugleich noch einmal, weitere Gespräche oder Verhandlungen mit Usinor über eine Fusion oder Kooperation gebe es derzeit nicht. "Wir konzentrieren uns auf das IPO", unterstrich er. Nach dem Börsengang werde der Konzern über die weiteren Schritte entscheiden. Diese sollten so rasch wie möglich nach der Platzierung der 25 bis 35 % der Steel-Aktien feststehen. Ausschlaggebend seien dann aber die Situationen auf dem Stahl- und dem Kapitalmarkt.

Dann habe der Konzern natürlich auch eine Akquisitionswährung, erläuterte Schulz weiter. Er bekräftigte in diesem Zusammenhang noch einmal allgemein, Thyssen Krupp wolle "die Konsolidierung der Stahlindustrie weiter vorantreiben".

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