Börsengang im Herbst
T-Mobil will mit zehn Prozent an die Börse

vwd LONDON. Der für Herbst geplante Börsengang der Telekom-Tochter T-Mobil International AG, Bonn, soll nach Erkenntnissen von Dow Jones ein Volumen von acht bis zehn Mrd. Euro haben. Die Deutsche Telekom AG in Bonn wolle rund zehn Prozent der Anteile abgeben, meldete die Nachrichtenagentur am Mittwoch unter Berufung auf informierte Kreise. Der Marktwert von T-Mobil werde auf 80 Mrd. bis 100 Mrd. Euro veranschlagt. Als Konsorten seien bereits Goldman Sachs, Deutsche Bank und Dresdner Bank bestimmt worden, die auch die dritte Kapitalerhöhung der Telekom im Juni koordinierten. Die übrigen zur Begleitung des Börsengangs würden in den kommenden Wochen ausgewählt.

Erwogen wird laut Dow Jones auch eine Notierung der Aktien an der New Yorker Technologiebörse Nasdaq. Über die Verwendung des Emissionserlöses sei ebenfalls noch nicht entschieden. So sei offen, ob das Geld an T-Mobil, an das Mutterhaus oder an beide fließe. Als Zeitraum für den Börsengang werde der Monat Oktober erwartet, doch könne die Aktion auch in den November fallen. Die T-Mobil-Emission könne der größte Börsengang eines europäischen Mobilfunkunternehmens werden und international hinter den IPOs der japanischen NTT Docomo und der AT&T Wireless Group aus den USA an dritter Stelle rangieren.

Ein Telekom-Sprecher sagte zu dem Bericht, die Vorbereitungen für den Börsengang der Mobilfunktochter liefen. Es seien aber noch keine Entscheidungen gefallen. Goldman Sachs, Deutsche und Dresdner Bank wollten den Dow-Jones-Bericht nicht kommentieren.

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