Börsengang nicht geplant
Holtzbrinck will weiter wachsen

Der Stuttgarter Medienkonzern Holtzbrinck ist weiter auf Wachstumkurs. Wie der neue Aufsichtsratsvorsitzende Dieter von Holtzbrinck am Freitag mitteilte, wuchs der Umsatz der Verlagsgruppe im vergangenen Jahr um elf Prozent auf 4,6 Mrd. DM (2,35 Mrd Euro).

ddp/vwd STUTTGART. Davon seien 1,1 Milliarden auf den Bereich Belletristik und Sachbuch, 1,3 Milliarden auf Bildung und Wissenschaft, 1,2 Mrd. auf überregionale Zeitungen und Wirtschaftsinformationen, 1,1 Mrd. auf Regionalzeitungen und Druckereien und 100 Mill. auf den neuen Bereich Elektronische Medien entfallen. Der gesamte Auslandsumsatz lag den Angaben zufolge bei 42 Prozent.

Finanzgeschäftsführer Arno Mahlert nannte erstmals Ergebniszahlen. Danach stieg das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen im vergangenen Jahr auf 573 nach 452 Mill. Mark. Das entspreche zwölf Prozent vom Umsatz. Laut Mahlert ist die Unternehmensgruppe zuversichtlich, 2001 beim Ertrag noch ein Stück drauf legen zu können. Zur künftigen Wachstumsfinanzierung denkt man bei Holtzbrinck nicht an einen Börsengang auf Holdingebene. Dies ist nach den Worten des neuen Vorsitzenden der Geschäftsführung, Stefan von Holtzbrinck, ausgeschlossen, weil es die Gefahr einer kurzatmigen Unternehmenspolitik berge.

Das Gesellschaftskapital wird zu je einem Drittel von Dieter von Holtzbrinck und seinen Geschwistern Monika Schoeller und Stefan von Holtzbrinck gehalten. Die Holtzbrinck-Gruppe beschäftigt rund 12.500 Mitarbeiter, davon rund 8.200 in Deutschland. Die Gruppe investierte 2000 rund 200 Millionen Mark in Online-Aktivitäten, davon 60 Prozent in die neu gegründete holtzbrinck networXs AG, München

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