Börsengang soll innerhalb von vier Jahren abgeschlossen sein
Messe Berlin strebt Börsengang an

Schon im kommenden Jahr könnten bis zu 50 % der Gesellschafteranteile an private Investoren abgegeben werden.

ap FRANKFURT/MAIN. Die Berliner Messegesellschaft, die zur Zeit noch nahezu vollständig dem Land Berlin gehört, will an die Börse gehen. Das sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung, Raimund Hosch, der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" in der Donnerstagausgabe. Als ersten Schritt in diese Richtung plane Berlin einen Teilverkauf. Schon im kommenden Jahr könnten bis zu 50 % der Gesellschafteranteile an private Investoren abgegeben werden. Nach dem Börsengang, der nach den Vorstellungen Hoschs in etwa vier Jahren über die Bühne gehen könnte, sei auch ein kompletter Rückzug des Landes denkbar.

Mit der Privatisierung bekäme die Messe den notwendigen finanziellen Spielraum, um das Wachstumsprogramm im In- und Ausland fortzusetzen. Hosch will den Umsatz, der in diesem Jahr rund 250 Mill. DM erreichen soll, dem Vorabbericht zufolge binnen zehn Jahren verdreifachen. Um die Gesellschaft überhaupt börsenreif zu machen, sollen ihr Anfang 2001 zunächst die Messegrundstücke und-gebäude übereignet werden. "Im Auftrag von privaten Investoren haben verschiedene Investmentbanken ihr Einstiegsinteresse bekundet", sagte der Messechef.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%