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Börsengang von Google in der kommenden Woche unsicher

San Francisco (dpa) - Der mit Spannung erwartete Börsengang des Internetsuchmaschinen-Betreibers Google wird sich voraussichtlich verschieben. Es sehe danach aus, als werde Google nicht wie geplant in der kommenden Woche an die Börse gehen.

San Francisco (dpa) - Der mit Spannung erwartete Börsengang des Internetsuchmaschinen-Betreibers Google wird sich voraussichtlich verschieben. Es sehe danach aus, als werde Google nicht wie geplant in der kommenden Woche an die Börse gehen.

Das sagten Vertreter von drei Hedge-Fonds am Donnerstagabend. Grund dafür sei, dass es institutionellen Händlern nicht möglich gewesen sei, ihre Angebote abzugeben.

Zudem soll Google mit unrechtmäßig ausgegebenen Aktien gegen Regeln der US-Börsenaufsicht SEC verstoßen haben. Die von einer kalifornischen Regulierungsbehörde eingeleiteten Untersuchungen könnten der Börsengang um einige Wochen verzögern, berichtete die Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg am Freitag.

Das California Department of Corporations untersuche mögliche Verstöße des Internet-Unternehmens gegen amerikanisches Sicherheitsrecht zwischen September 2001 und Juni 2004, berichtet Bloomberg. Google hatte am Donnerstag bekannt gegeben, möglicherweise nicht rechtmäßig an hunderte Angestellte und Berater ausgegebene Aktien für einen Preis von 25,9 Millionen US-Dollar zurückkaufen zu wollen. Das US-Unternehmen meldete der SEC, es habe die Aktien nicht registrieren lassen, ebenso wenig wie 5,6 Millionen ausstehende Aktienoptionen.

Das Unternehmen will nach eigenen Angaben seinen geplanten Börsengang «so bald wie möglich» abschließen. Experten hatten als ursprünglichen Starttermin den kommenden Dienstag vermutet. Die im Jahr 1998 von zwei Studenten gegründete Firma will an der Börse bis zu 3,3 Milliarden Dollar einnehmen, was damit eines der größten Börsenereignisse in der Geschichte der Internetwirtschaft sein würde.

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