Börsenklassiker rücken zurück ins Blickfeld
BASF-Aktie profitiert von der Marktschwäche

Die Marktschwäche bei Technologietiteln hat die Börsenklassiker zurück ins Blickfeld der Anleger gebracht. Hiervon profitierten auch die Chemietitel, allen voran BASF.

ddp-vwd BERLIN. Die Marktschwäche bei Technologietiteln hat die Börsenklassiker zurück ins Blickfeld der Anleger gebracht. Hiervon profitierten auch die Chemietitel, allen voran BASF. Seit einem 52-Wochen-Tief von 38,80 Euro im September befindet sich die Aktie des Ludwigsburger Chemiekonzerns im Aufwärtstrend. Derzeit liegt der Kurs bei rund 49,50 Euro. Am Mittwoch wird Vorstandsvorsitzender Jürgen Strube die Bilanz zum abgelaufenen Geschäftsjahr vorlegen. Bereits im Vorfeld hat BASF eine Rekorddividende von zwei Euro pro Aktie in Aussicht gestellt. BASF will sich zukünftig auf die Chemiesparte konzentrieren, zu der die Produktion von hochveredelte Chemikalien, Kunst- und Farbstoffen, Lacken und Pflanzenschutzmitteln gehört. Hierzu hat sich der Konzern von seinem Pharmageschäft getrennt und im wichtigen Bereich Pflanzenschutz Interesse an der Agrosparte von Aventis signalisiert.

Vorläufige Zahlen gab BASF zwar nicht bekannt, doch sollen Gerüchten zufolge operativer Gewinn und Umsatz um 15 % beziehungsweise 20 % gestiegen sein. Damit fiele die Bilanz deutlich besser aus als erwartet. Das Bankhaus Sal. Oppenheim empfiehlt die Aktie als "Kauf" und rechnet mit einem Nettogewinn von 1,3 Mrd. Euro bei einem Umsatz von rund 35 Mrd. Euro. "BASF ist hervorragend in den relevanten Märkten positioniert und wird von einer Konjunkturabschwächung weniger stark als die Konkurrenz betroffen sein", sagte Analystin Petra Meyer im Gespräch mit ddp.vwd. Die WGZ-Bank sieht den Titel als "Marketperformer", wobei die Ergebnis- und Umsatzschätzungen denen Meyers entsprechen.

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