Börsenkommentar
Der Osten lockt

WIEN. Neben den klassischen Börsenplätzen in Mittel- und Osteuropa wie Moskau und Budapest hat sich Wien in den vergangenen Jahren als Anlaufstelle für Investoren etabliert, die auf den nach wie vor intakten Konvergenzprozess Osteuropas setzen wollen. Wien hat den großen Vorteil, dass es eine gute Mischung bietet aus bestens positionierten Unternehmen mit beachtlichem Osteuropageschäft. Und so konnte der österreichische ATX mit einem Plus von 25 Prozent seit Jahresanfang sogar den Nomura Central and Eastern Europe (CEE) Index hinter sich lassen.

Der steigende Ölpreis beflügelte den Raffineriewert OMV, der seit der Akquisition der rumänischen Petrom über einen Ölförderungsanteil von rund 40 Prozent verfügt. Zugleich stehen österreichische Banken mit ihrem Osteuropa-Engagement auf den Kauflisten ganz oben, wie das Beispiel Bank Austria Creditanstalt zeigt. Die Erste Bank wiederum peilt in allen von ihr bearbeiteten Ostmärkten einen Marktanteil von rund 20 Prozent an. Und auch andere Branchen in Österreich engagieren sich verstärkt im Osten.

Durch Engagements in einigen österreichischen Titeln können somit selbst recht illiquide Märkte wie Rumänien und Bulgarien in Portfolios Eingang finden. Und osteuropäische Aktien und österreichische Titel mit entsprechender Ausrichtung bieten nach wie vor attraktive Anlagemöglichkeiten, um am deutlich stärkeren Wirtschaftswachstum in Mittel- und Osteuropa zu partizipieren.

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