Börsentraining Invest-Master geht bald zu Ende
Spielteilnehmer schichten Depots vorsichtiger um

Auch drei Wochen vor Ende des Börsentrainings Invest-Master, das vom Handelsblatt gemeinsam mit den Sparkassen angeboten wird, schichten viele Teilnehmer ihre Depots kräftig um. Auffallend ist, dass nach den Kursschwankungen der letzten Tage vorsichtiger agiert wird, was sich an den angestiegenen Auftragszahlen mit Limits und Stops ablesen lässt.

HB DÜSSELDORF/STUTTGART. Außerdem ist verstärkt wieder Stockpicking angesagt. Das ist kein Wunder, haben doch die Meldungen über schlechte Konjunkturdaten sowie die Terroranschläge in Saudi-Arabien dem kürzlichen Höhenflug des Deutschen Aktienindex vorübergehend ein Ende bereitet.

Im Börsentraining überzeugten diese Woche die Aktien von United Internet mit einem Kursanstieg von 18,1 Prozent und Funkwerk mit einem Plus von 14,3 Prozent. Verlierer im Dax war diese Woche Linde; die Quartalszahlen des Unternehmens enttäuschten die Analysten. Den höchsten Kursverlust musste der Maschinenbauer Klöckner Werke diese Woche mit minus 30,8 Prozent hinnehmen. Nach der Ankündigung einer neunfachen Bonuszahlung zur diesjährigen Dividende war der Kurs der Klöckner Werke im März kräftig gestiegen. Am Tag der Dividendenzahlung sank der Kurs des Titels aber wieder um den gesamten Dividenden- und Bonusbetrag.

Weiterhin meistgehandeltes Wertpapier blieben Allianz. Finanztitel gehörten diese Woche zu den beliebtesten Papieren.

Ein Kuriosum gab es im Bundeswettbewerb: Auf Grund der Spielregel, dass jeder Teilnehmer nur einmal Wochensieger werden kann und dies "Knuddel" (plus 18,77 Prozent) in der sechsten Woche sowie "E.T." (plus 16,27 Prozent) in der ersten Woche waren, wurde dieses Mal der Drittplatzierte "nWo" aus Waiblingen mit einem Wertzuwachs von 15,1 Prozent Wochensieger im Bundeswettbewerb.

Annette Emrath ist Referentin bei der Sparkassen-Börsenspiel-Zentrale in Stuttgart.

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