Bombardement eingestellt
Koalitionstruppen kämpfen sich bis an Taliban-Festung vor

In Ostafghanistan haben sich die Truppen der Koalition gegen den Terrorismus am Dienstag nach Angaben eines afghanischen Offizier an einigen Stellen bis an die Festung der Taliban und El Kaida in den Arma-Bergen vorgekämpft.

rtr GARDES. Es habe heftige Gefechte gegeben, sagte Abdul Muteen. Er und seine Männer stehen unter amerikanischem Kommando.

Die US-Luftwaffe habe ihre Angriffe auf die Bunker und Höhlen eingestellt, nachdem die eigenen Truppen so weit vorgerückt seien, sagte Muteen, der rund 70 Mann befehligt. "Die Taliban- und El-Kaida-Kämpfer sind sehr schwach geworden. Ihnen geht die Munition aus", sagte er. "Das Bombardement hat aufgehört, und unsere Soldaten sind mit einigen US-Beratern bis auf 100 Meter an einige Bunker und Höhlen vorgerückt."

Anzeichen, dass Taliban- oder El-Kaida-Kämpfer aufgeben könnten, gebe es aber nicht, erklärte Muteen weiter. In dem Gebiet etwa 32 Kilometer von der Provinzhauptstadt Gardes entfernt sind rund 1500 afghanische Soldaten im Einsatz. Hinzu kommen bis zu 1000 Elitesoldaten der USA und anderer ausländischer Mitglieder der Koalition.

Die USA hatten am 7. Oktober vergangenen Jahres als Vergeltung für den Tod von 3100 Menschen bei den Anschlägen in New York, Washington und Pennsylvania mit ihren Luftangriffen gegen die El Kaida und die Taliban begonnen. Sie werfen El-Kaida-Chef Osama bin Laden vor, die Anschläge des 11. September organisiert zu haben. Die Taliban und ihr geistliches Oberhaupt Mullah Mohammad Omar gerieten ins Visier, weil sie Bin Laden nicht auslieferten. Bin Laden und Mullah Omar sind noch nicht gefasst worden.

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