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Bombardier erholt sich im 2. Quartal

Der kanadische Verkehrstechnikkonzern Bombardier schreibt nach einem schwachen ersten Quartal 2004/05 wieder schwarze Zahlen. Das Vorsteuerergebnis (EBT) habe im zweiten Quartal (Ende Juli) 44 Mill. $ (36,4 Mio Euro) erreicht, teilte das Unternehmen am Mittwoch in London mit. Im Vorquartal hatte Bombardier einen EBT-Verlust von 209 Mill. $ verzeichnet. Der Umsatz stieg von 3,5 Mrd. im ersten auf 3,9 Mrd. $ im zweiten Quartal.

dpa-afx LONDON. Der kanadische Verkehrstechnikkonzern Bombardier schreibt nach einem schwachen ersten Quartal 2004/05 wieder schwarze Zahlen. Das Vorsteuerergebnis (EBT) habe im zweiten Quartal (Ende Juli) 44 Mill. $ (36,4 Mio Euro) erreicht, teilte das Unternehmen am Mittwoch in London mit. Im Vorquartal hatte Bombardier einen EBT-Verlust von 209 Mill. $ verzeichnet. Der Umsatz stieg von 3,5 Mrd. im ersten auf 3,9 Mrd. $ im zweiten Quartal.

Bombardier-Chef Paul Tellier rechnet mit einer Fortsetzung der Ergebnisverbesserung in den nächsten Quartalen. Laut Tellier ist das Vorsteuerergebnis des ersten Quartals in der Bahntechnik (46 Mio Dollar) ein guter Anhaltspunkt für die Entwicklung im restlichen Geschäftsjahr. In der Luftfahrt-Sparte werde das EBT im Gesamtjahr voraussichtlich den Break-even erreichen.

Schlechter fällt indes der Vergleich zum Vorjahresquartal aus. Der Reingewinn erreichte nur 23 Mill. $ oder 0,01 $ je Aktie nach 68 Mill. (0,04 $ je Aktie) im zweiten Quartal 2003/04. Der Umsatz betrug vor einem Jahr 3,8 Mrd. $.

Erfolg MIT Umbau

Das Unternehmen führte die Entwicklung zwischen Mai und Juli auf Erfolge beim dreijährigen Restrukturierungsprogramm zurück. Die Sparte Bahntechnik (Transportation) arbeite bereits im zweiten Jahr des Programms wieder profitabel, erklärte Bombardier-Chef Paul Tellier. Auch die Luftfahrtsparte habe sich erholt.

Nach 24 Business-Jets im ersten seien im zweiten Quartal 29 Jets ausgeliefert worden. Optimistisch zeigte sich Tellier auch im Hinblick auf den Bau von Regional-Jets. Das von den Fluggesellschaften bediente Regionalstreckennetz sei in den vergangenen 18 Monaten um 33 % gewachsen.

Die Sonderkosten für Abfindungen und Werksschließungen bezifferte Bombardier auf fünf Mill. $. In zwei Werken in Portugal und Großbritannien wurde der Betrieb eingestellt. Die Zahl der Mitarbeiter verringerte sich um 1 500. Der Auftragsbestand wurde zum Stichtag 31. Juli mit 32,9 Mrd. $ angegeben.

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