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Bomben-Serie gegen Banken in der Türkei

Knapp ein Jahr nach dem Bombenanschlag islamischer Terroristen gegen die Niederlassung der britischen Hsbc-Bank in Istanbul sind mehrere kleine Sprengsätze vor Hsbc-Filialen in der Türkei explodiert.

dpa ISTANBUL. Knapp ein Jahr nach dem Bombenanschlag islamischer Terroristen gegen die Niederlassung der britischen Hsbc-Bank in Istanbul sind mehrere kleine Sprengsätze vor Hsbc-Filialen in der Türkei explodiert.

Bei den Anschlägen am Dienstagabend entstand Sachschaden. Ein Wachmann wurde leicht verletzt. Mit Mutmaßungen über die möglichen Urheber hielten sich die türkischen Sicherheitsbehörden am Mittwoch zurück.

Während die Anschläge in Istanbul, Izmir und Adana direkt gegen die Bankfilialen gerichtet waren, explodierte der Sprengsatz in der Hauptstadt Ankara einige hundert Meter von einer Hsbc-Filiale entfernt. Dort entstanden Schäden an einem Regierungsgebäude und dem Gebäude eines türkisch-amerikanischen Vereins. Zu allen vier Anschlägen bekannte sich zunächst niemand.

Bei Selbstmordanschlägen islamischer Terroristen gegen zwei Synagogen, die Hsbc-Zentrale und das britische Generalkonsulat in Istanbul waren im vergangenen November mehr als 60 Menschen getötet und weitere 750 verletzt worden.

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