Bombenexplosion
Mindestens 15 Tote bei Maoisten-Anschlag

Bei einem Terroranschlag auf einen Bus im Süden Indiens haben mutmaßliche Maoisten mindestens 15 Menschen getötet. 16 Businsassen erlitten bei der Bombenexplosion schwere Verletzungen.

HB/dpa NEU DELHI. Das berichtete der indische Fernsehsender Star News am Dienstag bekannt. Zunächst war von 30 Toten die Rede gewesen.

Die Täter hatten am Montag nahe dem Dorf Chintaguda im Bundesstaat Andhra Pradesh eine Mine gelegt, auf die der Bus mit den Zivilisten fuhr. Der Anschlag wurde erst bekannt, nachdem sich einige Verletzte in eine drei Stunden entfernte Ortschaft geschleppt hatten.

Die Regierung ging von einem Racheakt aus, weil die Polizei in der Region zuvor fünf Maoisten erschossen hatte. Es gab Vermutungen, dass der Anschlag der "Volkskriegsgruppe" PWG eigentlich Polizisten gelten sollte, die in einem Linienbus von einem Einsatz gegen die Guerilla zurückkehrten. Die PWG ist eine von mehreren Maoistengruppen, die in besonders armen Regionen Indiens Polizei und Großgrundbesitzer angreifen.

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