Bombenexplosion tötete eine Stewardess
Flugzeug-Explosion in Thailand galt Regierungschef

dpa BANGKOK. Die tödliche Explosion an Bord einer geparkten thailändischen Boeing 737 Samstagnachmittag in Bangkok galt nach ersten Ermittlungsergebnissen vom Sonntag wahrscheinlich dem Ministerpräsidenten und Milliardär Thaksin Shinawatra. Eine Quelle in der technischen Abteilung der Thai Airways erklärte der Zeitung "The Nation", die Explosion sei unter den Sitzen 11A und 11B in der Business-Klasse erfolgt, die für Thaksin und seinen Sohn gebucht waren.

Bei der Explosion und dem sich rasend ausbreitenden Feuer kam ein Steward ums Leben, während sieben Crew-Mitglieder verletzt wurden. Wiewohl noch keine offizielle Erklärung erfolgt ist, geht die Polizei von einem Bombenanschlag aus. Das Feuer, das die Boeing 737-400 in nur 40 Minuten vollständig zerstörte, sei für einen "normalen" Brand an Bord zu stark gewesen, meinte ein Experte in der "Bangkok Post".

Die Fahrzeugkolonne von Ministerpräsident Thaksin war noch auf dem Weg zum Flughafen, als die Explosion erfolgte. Passagiere waren zu diesem Zeitpunkt noch nicht an Bord und die Turbinen noch nicht angelassen. Die Maschine sollte nach Chiang Mai im Norden des Landes fliegen.

Thaksin flog später mit einer Militärmaschine nach Chiang Mai, seinem Heimatort. Dort sagte er am Sonntag, auch er glaube inzwischen an einen Anschlag, sei aber nicht sicher, ob er ihm gegolten habe. Der Telekom-Milliardär war erst am 6. Januar gewählt worden. Gegen ihn wird wegen Korruption ermittelt.

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