Bookbuilding-Spanne ermittelt
BVB-Aktie kostet 11 bis 13 Euro

Nun ist es amtlich: Die Borussia-Aktie wird wie erwartet zwischen 11 und 13 Euro kosten, teilten die Dortmunder am Montag mit.

jck DORTMUND. Die Aktien des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund werden zwischen 11 und 13 Euro kosten. Das teilte das Präsidium der Borussen heute in Dortmund mit. Bereits im Vorfeld des Börsengangs wurde diese Preisspanne für möglich gehalten, damit auch Kleinanlegern die Chance auf eine Zuteilung nicht verwehrt bleibt. Den Anlegern ist dieser Preis für eine Aktie des derzeitigen Bundesliga-Vierten offenbar nicht zu teuer, denn nach Angaben des Dortmunder Vereinspräsidenten Gerd Niebaum haben bereits mehr als die Hälfte der 11000 Vereinsmitglieder Aktien gezeichnet. Diese bevorzugte Behandlung war möglich, da die Deutsche Bank als Starthelfer der Aktie fungierte und jedem der Vereinsmitglieder im Vorfeld die Möglichkeit offerierte, die Papiere zu zeichnen. Alle anderen Anleger haben jetzt eine Woche Zeit, sich ebenfalls ein Wertpapier des Vereins zu sichern. Insgesamt beläuft sich die Zahl der auszugebenden Aktien auf 15 Millionen.

Seitdem der BVB seine Börsenpläne der Öffentlichkeit vorstellte, fiebern Fußballfans und Anleger der ersten Börsennotierung am 31. Oktober entgegen. Aus Vereinssicht war dieser Schritt dringend notwendig, wie Dr. Niebaum und Manager Michael Meier immer wieder betonten. Werbung betrieben die Dortmunder nicht, schließlich sei der Kameraschwenk durch das Westfalenstadion an jedem Wochenende Werbung genug, so die Ansicht des BVB. Die Gewinne möchten die Verantwortlichen in "Vereins-Investitionen in fußballnahe Geschäftsfelder" einfließen lassen. Dazu gehört in erster Linie eine Aufstockung der Beteilung an dem Westfalenstadion von 46,2 auf 75 %. Außerdem sollen Beträge in eine Internetagentur, ein Reise-und Hotelmanagement sowie in die Sportausrüstungsfirma gool.de eingebracht werden. Insgesamt rechnen die Dortmunder mit einem Zufluss von 250 Millionen DM.

Die Deutsche Bank, die den Fußballklub bei dem Gang an die Börse betreut, erwarte im Geschäftsjahr 2002/03 einen Gewinn pro Aktie von 0,30 Euro. Sollte der BVB im nächsten Jahr wieder auf der internationalen Fußballbühne mitspielen, so dürfen jährliche Umsatz-Wachstumsraten von 15 % erwartet werden, teilte die Bank mit. Ohne eine internationale Beteiligung beliefe sich der Umsatz auf eine Steigerung von 5 %.

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