Boom beim Internethandel
D-Mark-Ende vergoldet das Weihnachtsgeschäft

Das Weihnachtsgeschäft im deutschen Einzelhandel war dieses Jahr nicht nur vom Schenken geprägt, sondern auch von der Währungsumstellung auf den Euro.

pos/tnt DÜSSELDORF. Vor allem ältere Menschen gaben nach Darstellung des hessischen Einzelhandelsverbandes (LHE) im Weihnachtsgeschäft "ihre letzten D-Mark-Reserven" aus: "Wir haben eine Flut von Tausendmarkscheinen", sagte LHE-Präsident Frank Albrecht. Außerdem sei ein Trend zu Gutscheinen festgestellt worden. "Wir rechnen deshalb damit, dass das Geschäft in den ersten Januarwochen nochmal kräftig loslegt", sagte Albrecht. Drei Viertel der Einzelhändler äußerten sich in einer Umfrage des Hauptverbandes des Deutschen Einzelhandels zufrieden. Die Hälfte steigerte den Umsatz gegenüber dem Vorjahr, ein Viertel erreichte noch das gleiche Niveau.

Einen Boom erlebte auch das Weihnachtsgeschäft im Internet. Der Marktführer Amazon.de rechnet mit einem Plus von über 40 % gegenüber dem Vorjahr. Andere Anbieter wie der Versandhändler Quelle zeigen sich "zufrieden". Zwischen Anfang Januar und Ende November hat Quelle nur über die Webseite Quelle.de nach eigenen Angaben bereits rund 512 Mill. Euro umgesetzt.

Weltweit dürfte das Einzelhandelsgeschäft im Internet dieses Jahr 100 Mrd. $ überschritten haben, davon gut 20 Mrd. $ im Weihnachtsgeschäft.

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