Boom des Videomarktes
DVD nagt an der Vorherrschaft von VHS

ap HAMBURG. Der deutsche Videomarkt hat im Jahr 2000 einen Boom erlebt: Der Umsatz aus Verkauf und Vermietung von mit Spielfilmen bespielten Videos oder DVDs wuchs im vergangenen Jahr um 8,6 % auf 1,8 Mrd. DM (rund 900 Mill. Euro), wie die Vereinigung der Video-Programmanbieter am Freitag in Hamburg mitteilte.

Da der Umsatz in den Videotheken nach den Verbandsangaben mit 666 Mill. im Vergleich zu 1999 nahezu unverändert geblieben ist, sind die Gewinne des Gesamtmarktes ausschließlich auf den Verkauf und da speziell auf den DVD-Absatz zurückzuführen. Von 83 Mill. DM im Jahr 1999 stieg der Absatz dieser digitalen Bildträger im letzten Jahr auf 333 Mill. DM. Trotz rückläufiger Umsatzzahlen bleibt das Geschäft mit VHS-Kassetten im Verkaufsmarkt mit einem Umsatz von 828 Mill. DM jedoch an der Spitze.

DVD steht für Digital Video Disc, das sind auf CDs gespeicherte Filme. VHS steht für Video Home System, das sind die herkömmlichen Bänder für Videorecorder. DVD-Kunden geben laut Verband deutlich mehr Geld aus als VHS-Kunden: DVD-Käufer 176 DM im Jahr 2000, VHS-Käufer nur 53 DM. DVDs sind mit 40,60 DM im Schnitt das Stück fast doppelt so teuer wie Videos (23,13 DM), bieten aber auch mehr Informationen.



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