Boom ist vorbei
Hintergrund: Der Markt der Unternehmensberater

toe DÜSSELDORF. Die Nummer eins unter den Unternehmensberatern hier zu Lande ist McKinsey mit 26 Prozent Marktanteil. Zu den Referenzkunden zählen Siemens oder die Deutsche Bahn. An zweiter Stelle folgt der Berater Roland Berger mit 21 Prozent Marktanteil. Die Münchener wirkten zum Beispiel bei der Sanierung von Kirch und Babcock-Borsig mit, auch Daimler-Chrysler und die Deutsche Bank gehören zu ihren Auftraggebern. Mit 13 Prozent folgt die Boston Consulting Group , mit 12 Prozent A.T. Kearney , mit 6 Prozent Bain & Co., Booz Allen & Hamilton mit 4 Prozent und Arthur D. Little mit 3 Prozent.

Der Branchenumsatz betrug im vergangenen Jahr stolze 12,9 Milliarden Euro (zum Vergleich: Fünf Jahre zuvor, also 1996, lag er erst bei 7,2 Milliarden Euro). Doch die Jahre, in denen stets zweistellig zugelegt wurde, sind auch für die erfolgsverwöhnte Branche der Unternehmensberater inzwischen vorbei. Von Preissenkungen der Beraterhonorare und von Entlassungen selbst bei den Großen und Namhaften ist die Rede.

Mit der Rezession ändern sich auch die Aufträge selbst: Es sind immer seltener die großen Strategieprogramme. Stattdessen geht es um Optimierungsprojekte zur Reduzierung der Kosten. Doch auch die sind ein durchaus lukratives Geschäft.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%