"Boot 2001" vom 20. bis 28. Januar
Bootshersteller und Wassersportfirmen erwarten günstige Winde

dpa ESSEN. In günstiger Konjunktur segelt derzeit die deutsche Wassersportwirtschaft. Im vergangenen Jahr setzte die Branche einen Umsatz von rund 3,3 Mrd. DM, 200 Mill. DM mehr als 1999. Einer Umfrage des Bundesverbandes Wassersportwirtschaft (BWVS/Köln) zufolge erwarten 86 % der Unternehmen in diesem Jahr bessere oder gleich bleibende Geschäfte. Mit den größten Zuwächsen rechnet Verbands-Geschäftsführer Jürgen Tracht bei mittelgroßen Motor- und Segelyachten,

Besonders stürmisch entwickelte sich im abgelaufenen Jahr der Handel mit gebrauchten Booten. Mit 660 Mill. DM übertraf der Gebrauchtbootmarkt den Umsatz, der mit neuen Booten erzielt wurde. Hier wurden 440 Mill. DM umgesetzt. Dies liege vor allem an der zunehmenden Zahl neuer Bootseigner, sagte Tracht am Freitag in Essen im Vorfeld der Wassersportmesse "boot 2001" (20. bis 28. Januar in Düsseldorf).

Bei den deutschen Bootsherstellern konnten nach Verbandsangaben die Segelbootbauer im Exportgeschäft vom niedrigen Kurs des Euro profitieren. Die deutschen Motorboothersteller konnten sich vor allem mit so genannten Megayachten von über 24 Metern Länge am Markt behaupten. Bei einem Exportvolumen von 505 Mill. DM entfielen allein 438 Mill. DM auf vier Megayachten, die nach Gibraltar und Antigua geliefert wurden.

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