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Bosch-Mitarbeiter dürfen für den Kauf der Kabelsparte mitbieten

(dpa-AFX) Hamburg - Die Bosch-Konzernspitze hat die Kaufofferte der Mitarbeiter zur Übernahme der Sparte Breitbandnetze für bis zu 400 Millionen Euro als Gebot zugelassen. "Wir haben die Nachricht bekommen, dass unser Gebot akzeptiert wurde und jetzt die Finanzdaten zugänglich sind, so dass eine genaue Prüfung der Bücher möglich ist", sagte Detlef Generich, Betriebsratschef von Bosch Breitbandnetze, der "Financial Times Deutschland" am Freitag.

(dpa-AFX) Hamburg - Die Bosch-Konzernspitze hat die Kaufofferte der Mitarbeiter zur Übernahme der Sparte Breitbandnetze für bis zu 400 Millionen Euro als Gebot zugelassen. "Wir haben die Nachricht bekommen, dass unser Gebot akzeptiert wurde und jetzt die Finanzdaten zugänglich sind, so dass eine genaue Prüfung der Bücher möglich ist", sagte Detlef Generich, Betriebsratschef von Bosch Breitbandnetze, der "Financial Times Deutschland" am Freitag.

Das Gebot der Mitarbeiter werde finanziell von der Kabelfirma Pepcom und britischen Banken unterstützt. Zudem hatte die Gewerkschaft IG Metall Druck auf Bosch ausgeübt und mit Streik gedroht, sollte das Mitarbeitergebot nicht angemessen berücksichtigt werden. Pepcom hatte den etwa 220 Mitarbeitern der Sparte zugesichert, bei einem Zuschlag Arbeitsplätze, Standorte und Tarifverträge zu erhalten.

Bisher buhlen die Finanzinvestoren BC Partners und Blackstone sowie die Kabelfirma EWT um das TV-Kabelgeschäft von Bosch. Die Gebote der Interessenten liegen nach Angaben aus gut informierten Kreisen bisher bei rund 350 Millionen Euro. Pepcom und die Mitarbeiter wollen bis zu 400 Millionen Euro zahlen. Durch die neue Offerte könnten die anderen Bieter gezwungen sein, ihren Preis aufzustocken, schreibt die Zeitung.

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