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Boss hält an Umsatzprognose für 2001 fest

Der Bekleidungskonzern Hugo Boss hält nach den Worten seines Vorstandschefs Werner Baldessarini auch nach den Anschlägen in den USA an den Umsatzprognosen für das Gesamtjahr 2001 fest.

rtr FRANKFURT. Es gebe noch keine Stornierungen und das schwache Einzelhandelsgeschäft in der Woche nach den Anschlägen habe sich ebenfalls wieder belebt, sagte Baldessarini der Zeitung "Die Welt" (Montagausgabe) weiter. Für das dritte und vierte Quartal würden daher keine negativen Überraschungen erwartet. Das Geschäft für das Jahr 2001 sei bereits abgeschlossen, da das Geschäft von Boss zu über 70 % aus Vororders bestehe und der Rest aus Lagerumsätzen. "Aus diesem Grund halten wir unsere Prognose für das Gesamtjahr von einer Umsatzsteigerung um 18 % auf 1,09 Mrd. ? aufrecht", sagte

Für das kommende Jahr rechne Boss mit einer weiteren Umsatz- und Ergebnissteigerung. "Die Vorbestellungen laufen gut", sagte der Vorstandschef. Ein Blick in die Geschichte belege, dass in schwierigen Zeiten Mode "richtig gut" gelaufen sei, sagte Baldessarini weiter. Bei der neu gestarteten Damenkollektion Boss Woman werde für dieses Jahr ein Umsatz von 110 Mill. DM erwartet. "Das ist für ein erstes Jahr sehr viel", sagte Baldessarini. Für das Damensegment hatte Boss im ersten Halbjahr einen Verlust von 12,3 Mill. ? ausgewiesen.

Ende Juli hatte die Hugo Boss AG gestützt durch den Auftragsbestand für die Herbst- und Wintersaison für das Gesamtjahr einen Umsatz von 1,09 Mrd. ? vorhergesagt.

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