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Botschafter: Bin Laden hatte schwere Kindheit

Der von den USA als Terroristen-Chef gesuchte Islamist Osama bin Laden hatte nach Aussage des saudiarabischen Botschafters in den USA, Prinz Bandar bin Sultan, vermutlich eine unglückliche Kindheit.

Reuters WASHINGTON. "Ich glaube, er war irgendwie das schwarze Schaf der Familie und eine Weile dachten wir, seine religiösen Studien seien etwas Gutes", sagte Bin Sultan dem US-Sender NBC am Montag. "In ihm ist da einfach irgendwas gekippt." Bin Sultan hatte Bin Laden nach eigenen Angaben in den 80er Jahren getroffen. Damals habe sich Bin Sultan die Afghanen bei ihrem Kampf gegen die Sowjetischen Besatzungstruppen geholfen.

Die USA haben Bin Laden als Hauptverdächtigen für die Anschläge in New York und bei Washington bezeichnet, bei denen vermutlich mehr als 5700 Menschen starben. Bin Laden hat dies zurückgewiesen. Er soll sich in Afghanistan aufhalten, wo ihm die radikal-islamischen Taliban Gastrecht gewähren.

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