Box verknüpft verschiedene Übertragungstechniken
Mobiltelefon sucht sich beste Verbindung

Durch das Zusammenwachsen der Übertragungstechniken wird es schon bald möglich sein, mit einem Handy - je nach Verfügbarkeit - über Festnetz, Internet oder Mobilfunknetz zu kommunizieren.

HB/usc BONN. "Die nächste Generation von Handy oder Taschencomputer wird sich die beste, schnellste und preisgünstigste Art des Netzzugangs selbst suchen", sagte Wouter Franx, Senior Network Architect bei Lucent Bell Labs Mitte der Woche in Bonn.

Die Bell Labs haben einen kleinen Router entwickelt, über den sich künftig mobile Geräte in das Internet einloggen können. Die pralinenschachtelgroße Box funktioniert wie eine Basisstation. Kommt beispielsweise ein Handy in den Empfangsbereich, dann wird es mit dem verbundenen Intranet verknüpft. Der Router konvertiert die GSM-Daten automatisch in das gängige Internet-Protokoll (IP). Dabei wird die Sprache in Datenpakete zerlegt. Diese werden über das Datennetz übertragen und beim Empfänger wieder zusammengesetzt.

Experten gehen davon aus, dass das Festnetz schon bald durch Voice-over-IP-Technik ersetzt wird. Laut Analysten von IDC wird der Gesamtwert für die Ausrüstung mit der neuen Technik bis zum Jahr 2007 jährlich um 44 % wachsen.

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