Boxen Olympia
Boxer Gratschow muss die Segel streichen

Als dritter deutscher Olympia-Boxer muss Wilhelm Gratschow die vorzeitige Heimreise aus Peking antreten. Gegen den Tunesier Alaa Shili kassierte er eine herbe 4:15-Niederlage.

Die deutschen Boxer bleiben in Peking weiter chancenlos. Am Montag verlor Federgewichtler Wilhelm Gratschow aus Gifhorn gegen den Tunesier Alaa Shili 4:15 und schied damit genau wie Konstantin Buga (Mittelgewicht) und Jack Culcay-Keth (Welter) in der ersten Runde aus.

Letzter Hoffnungsträger des Deutschen Boxsport-Verbandes (DBV) ist damit Rustam Rahimov. Der Bantamgewichtler aus Velbert gehört zu den Medaillenkandidaten, trifft in seinem ersten Kampf am Dienstag in dem Usbeken Hoorschid Tojibajew allerdings auf einen starken Gegner.

Weltmeister Selimow gescheitert

Gratschow hatte gegen den Tunesier vor allem wegen Reichweiten-Nachteilen kaum eine Chance. Der 25-Jährige war wie schon beim Chemiepokal in Halle Mitte Juni, als er ebenfalls in Runde eins gescheitert war, weit von seiner Bestform entfernt.

Die olympischen Medaillenträume von Box-Weltmeister Albert Selimow sind bereits in der ersten Runde geplatzt. Der 22 Jahre alte Federgewichtler unterlag in einer Neuauflage des WM-Finals dem Ukrainer Wassili Lomatschenko 7:14 und musste ohne Edelmetall den Heimweg antreten.

© SID

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