Boxen Olympia
Mittelgewichtler Buga scheitert früh

Konstantin Buga hat bei den olympischen Box-Wettkämpfen in Peking das frühe Aus ereilt. Der deutsche Mittelgewichtler scheiterte bereits in der ersten Runde gegen Carlos Gongora.

Mit einem Fehlstart hat für das vierköpfige deutsche Box-Aufgebot das olympische Turnier in Peking begonnen. Der Berliner Mittelgewichtler Konstantin Buga zahlte beim 7:14 in der ersten Runde gegen Carlos Gongora aus Ekuador bitteres Lehrgeld und ist damit bereits nur noch ein Olympia-Tourist. Buga wollte mit meist unkontrollierten Aktionen in der zweiten Kampfhälfte punkten, wurde dabei aber von seinem erst 19 Jahre alten Kontrahenten eiskalt ausgekontert.

"Er hat sich in der dritten Runde den Kampf aus der Hand nehmen lassen. Man hat gesehen: es wird einem nichts geschenkt. Man muss die Sache früh klarmachen, sonst geht die Rechnung nicht auf", sagte Alexander Angrick, der verantwortliche Trainer im Deutschen Boxsport-Verband (DBV).

"Die anderen müssen jetzt ihre Lehren daraus ziehen"

Mit Blick auf seine anderen drei Kandidaten meinte Angrick: "Die anderen müssen jetzt ihre Lehren daraus ziehen und ihre Sache besser machen." Als erster hat hierzu der Darmstädter Jack Culcay-Keth die Gelegenheit, der am Sonntag im Weltergewicht auf den Südkoreaner Kim Jungjoo trifft.

Aber auch die anderen beiden deutschen Vertreter haben schwere Brocken vor den Fäusten. Medaillenhoffnung Rustam Rahimov (Bantamgewicht/Velbert) hat es am Dienstag mit dem Usbeken Hoorschid Tojibajew zu tun, Wilhelm Gratschow (Feder/Gifhorn) tags zuvor mit dem Tunesier Alaa Shili.

© SID

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