Boxer Beyer bleibt Weltmeister und ist unzufrieden: Ein sensibler Sieger mit großen Sorgen

Boxer Beyer bleibt Weltmeister und ist unzufrieden
Ein sensibler Sieger mit großen Sorgen

Markus Beyer wollte in der letzten Runde seinem Manager einen K.o. über den Buren Andre Thysse zum Geburtstag schenken. Stattdessen fing er selbst zwei harte Treffer ein.

DRESDEN. Punkt Mitternacht wurde der Gong zur 12. Runde geschlagen. Unter den 3 500 Zuschauern in der Dresdner Mehrzweckhalle stimmten einige ein "Happy Birthday " an. Der Promoter des ersten Profiboxabends in Dresden, Wilfried Sauerland, wurde 64 Jahre alt. Und Markus Beyer wollte in der letzten Runde seinem Manager einen K.o. über den Buren Andre Thysse zum Geburtstag schenken. Stattdessen fing er selbst zwei harte Treffer ein, und beim Weltmeister im Supermittelgewicht nach WBC-Version wurden böse Erinnerungen wach.

Vor vier Jahren war der sensible Sachse gegen den Engländer Glenn Catley in der Schlussrunde noch ausgezählt worden. Dieses Trauma ist Beyer immer noch nicht losgeworden, zumal er in seinem letzten Kampf vor einem halben Jahr erneut von dem Australier Danny Green zweimal zu Boden geschlagen worden war. Beyer riskierte nach den beiden Warnschüssen nichts mehr. Mit gesenktem Kopf und hängenden Schultern trottete Beyer in seine Ecke, als hätte er verloren, während der baumlange, schmalbrüstige Herausforderer die Fäuste hochriss. Die Siegerpose des Spielzeugverkäufers aus Südafrika konnte nur die Freude ausdrücken, den Titelkampf ohne Niederschlag und ernsthafte Schwierigkeiten beendet zu haben. Denn der einstimmige Punktsieg Beyers war eine klare Sache.

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