Boykott-Aufruf gegen Internet-Portal
Yahoo nimmt nach Protesten Pornos aus dem Angebot

Der amerikanische Internet-Konzern Yahoo will nach Nutzerprotesten seine erst vor wenigen Tagen aufgenommenen Angebote von Produkten mit pornografischen Inhalten aus seinen Shopping-Seiten entfernen. Yahoo streicht Stellen und gibt einen verhaltenen Ausblick

Reuters SATA CLARA. Der amerikanische Internet-Konzern Yahoo will nach Nutzerprotesten seine erst vor wenigen Tagen aufgenommenen Angebote von Produkten mit pornografischen Inhalten aus seinen Shopping-Seiten entfernen. In den nächsten Wochen würden Porno-Videos und DVDs aus dem amerikanischen Dienst herausgenommen, teilte Yahoo am Freitag mit. Viele Nutzer hätten sich über einige der angebotenen Artikel auf den Shopping-, Auktions- und anderen Seiten beschwert, sagte Yahoo-Chef Jeff Mallet. Eine konservative kalifornische Organisation hatte zum Boykott des Internet-Portals und zu Protestbriefen aufgerufen, nachdem Yahoo seine Dienste für Porno-Angebote geöffnet hatte.

Mallett hatte noch Anfang der Woche die Konzern-Entscheidung zur Aufnahme von Pornografie-Anbietern verteidigt. Das Unternehmen wolle so seine Strategie verfolgen, die größte kommerzielle Seite im Netz zu werden.

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