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Brainpower weitet Verlust im dritten Quartal aus

rtr LUGANO. Der niederländische Softwarehersteller Brainpower N.V. hat seinen Verlust im dritten Quartal bei gestiegenem Umsatz ausgeweitet. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum habe sich der Netto-Fehlbetrag auf 1,08 Mill. Euro von 0,45 Mill. Euro erhöht, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Lugano mit. Der Umsatz wuchs unterdessen um 121 % auf 0,96 Mill. Euro. Außerdem habe der Spezialist für Online-Finanzanwendungen den Schweizer Versicherer Swiss Life als Kunden gewonnen. Die am Frankfurter Neuen Markt notierten Brainpower-Aktien verteuerten sich um über zwei Prozent auf sechs Euro.

Als Grund für den hohen Verlust machte Brainpower vor allem gestiegene Kosten für Forschung und Entwicklung sowie Marketing und Vertrieb verantwortlich. Gleichzeitig hätten sich die Abschreibungen und Amortisierungen erhöht.

Der Börsengang an den Frankfurter Neuen Markt wurde nach Angaben des Unternehmens am 21. September 2000 abgeschlossen. Der Netto-Emissionserlös belaufe sich auf bei 28,7 Mill. Euro. Insgesamt seien 3,1 Mill. Papiere zu einem Ausgabepreis von elf Euro platziert worden.

Swiss Life werde die Brainpower-Software "NetXceed" in ihr Internet-Finanzportal "redsafe.com" integrieren, hieß es weiter. Die Kunden erhielten dadurch für ihre Investitionen die notwendigen Analyse-Werkzeuge.

Mit Blick auf die Zukunft des Unternehmens sagte Brainpower-Chef Rocco Pellegrinelli, neben der geographischen Expansion konzentriere sich das Softwarehaus auf die Erweiterung der Anwendungen für die NeXceed-Plattform.

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