Branche setzt auf Photomessaging
GPRS soll Branche endlich Aufschwung bringen

"Es wird jetzt los gehen", sagte Don Listwin, Präsident des Technologieanbieters Openwave der dpa. Die Industrie brauche dringend Wachstum.

dpa LONDON. "Mit Sprachübertragung alleine ist das nicht zu machen", sagte Listwin. Die Marktdurchdringung sei bereits hoch. Gleichzeitig verbuche die Branche rückläufige Einnahmen pro Nutzer.

Der nach eigenen Angaben führende Anbieter von Softwarelösungen für das mobile Internet setzt zunächst auf das so genannte Photomessaging. Nutzer können mit einer ins Handy integrierten Kamera Fotos machen und versenden. Neue Informations- und Unterhaltung- Angebote auf hochauflösenden Farb-Displays sollen weitere Anreize für den auf höhere Datenmengen ausgelegten Mobilfunkstandard GPRS bieten. "Der Schlüssel ist, dass Verbraucher tatsächlich ein neues Telefon kaufen", sagte Listwin. Die ersten GPRS-fähigen Modelle seien auf dem Markt, weitere folgten. Das kommende Weihnachtsgeschäft werde bereits den nötigen Schub bringen.

Während Listwin an eine allgemeine Erholung der Branche in rund zwei Jahren glaubt, ist er für das eigene Erreichen der Gewinnzone optimistischer: "Wir werden in sechs bis neuen Monaten profitabel sein." Openwave entstand im November 2000 aus einer Fusion des Internet-Infrastrukturanbieters Software.com und der Firma Phone.com, die das Protokoll für drahtlose Anwendungen (WAP) entwickelte. Openwave nahm in dem im März endenden dritten Quartal 83,2 Mill. $ ein (Vergleichszeitraum 2001 130 Million $). Der Nettoverlust belief sich im dritten Quartal auf 115,7 Mill. $.

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