Branche unter Druck
T-Aktie rutscht auf neues Tief

Grund für den neuerlichen Kursrückgang war die Schwäche des gesamten Telekomsektors nach den schlechten Unternehmensnachrichten bei Ericsson und France Télécom.

HB DÜSSELDORF. Daneben belasteten den Kurs der T-Aktie mögliche Aktienverkäufe von Großaktionären, deren Haltefristen auslaufen. Händler rechnen deshalb schon in den kommenden Tagen mit einem Test des Emissionspreises der ersten Tranche. Ende 1997 war die Aktie für umgerechnet 14,57 Euro an die Börse gekommen.

Allerdings stand gestern der gesamte Telekomsektor in Europa unter Druck. KPN, Alcatel, Nokia, und France Télécom verloren mehr als 7 %. Der Ex-Monopolist verdiente im ersten Halbjahr 49 % weniger als im Vorjahreszeitraum. Daneben belastete der Ausblick des schwedischen Handyherstellers Ericsson. Nach Meinung des Marktführers bei Mobilfunknetzen wird das Geschäft mit der nächsten Mobilfunk-Generation, den GPRS-Handys, langsamer anlaufen als erwartet.

Das Finanzministerium dementierte Berichte, wonach dem Bundeshaushalt durch die Kursverluste der T-Aktie Milliarden-Löcher drohen. Diese entstehen nach Angaben des Magazins "Telebörse", weil der Bund als Großaktionär Wertberichtigungsbedarf habe. Auch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), wo ein Teil der Aktien des Bundes geparkt ist, sieht keinen Anlass, den Wert ihres Engagements zu korrigieren.

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