Branche verliert an wirtschaftlicher Bedeutung
Kosten im Verlagsgewerbe stärker gestiegen

Wie das Statistische Bundesamt (destatis) zur Frankfurter Buchmesse am Dienstag mitteilte, sind zwischen den Jahren 1970 und 2000 die Lohnkosten schneller gestiegen als in der Gesamtwirtschaft, und zwar um durchschnittlich 4,8 % pro Jahr (Gesamtwirtschaft: 4,6 %

dpa WIESBADEN. Die Produktivität stieg hingegen mit 1,1 % im jährlichen Durchschnitt langsamer als in der Gesamtwirtschaft, die ein Plus von jährlich 1,5 % erzielt habe.

Die Lohnstückkosten bei Verlagen und Druckhäusern stiegen damit um jährlich 3,6 % im Vergleich zu 3,0 % in der gesamten Wirtschaft. Nach den destatis-Erhebungen verlor die Branche zudem an wirtschaftlicher Bedeutung: 1970 erwirtschaftete sie mit 1,7 % aller Erwerbstätigen in Westdeutschland einen Anteil von 1,5 % an der deutschen Bruttowertschöpfung. 30 Jahre später waren es im wiedervereinigten Deutschland 1,1 % der Beschäftigten, die nur noch einen Anteil von 1,2 % des Bruttoinlandsproduktes erzielten.

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