Branchendienst: "Gerechtigkeits-Skandal": Beamte erhalten bis zu 20 700 Euro Sterbegeld

Branchendienst: "Gerechtigkeits-Skandal"
Beamte erhalten bis zu 20 700 Euro Sterbegeld

Anders als die meisten Arbeitnehmer müssen Politiker und Beamte nach Angaben des Branchendienstes dgd keine Kürzungen beim Sterbegeld hinnehmen.

HB/dpa BERLIN. Trotz leerer Staatskassen könnten sie weiter mit einem Sterbegeld von bis zu 20 700 Euro rechnen, berichtete "Der Gelbe Dienst" (dgd) in seiner jüngsten Ausgabe. Rot-Grün hatte demnach zum 1. Januar 2003 das Sterbegeld für Krankenkassenmitglieder auf 525 Euro und für mitversicherte Familienangehörige auf 262,50 Euro halbiert.

Dagegen bleibe beim üppigen Sterbegeld der Bundestagsabgeordneten und Beamten alles wie bisher - bezahlt von Steuern der Arbeitnehmer, kritisierte der dgd. Der Branchendienst sprach von einem "Gerechtigkeits-Skandal".

So erhielten die Angehörigen eines Bundestagsabgeordneten bei seinem Tod je nach Dauer der Mandatszeit bis zu 10 513 Euro. Bei den Beamten seien weiterhin Sterbegelder von 2 400 bis 20 700 Euro möglich. Pech hätten dagegen die Angestellten im öffentlichen Dienst. Bei ihnen werde das als freiwillige Leistung gewährte Sterbegeld stufenweise gestrichen.

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