Branchenverband: Keine Liquiditätsprobleme
Börsenflaute und Abschreibungen belasten Versicherer

Die deutschen Versicherer rechnen nach Angaben ihres Verbandes für das laufende Jahr mit einem leicht gedämpften Beitragswachstum von knapp drei Prozent.

Reuters LEIPZIG. "Ein Umsatzwachstum von knapp drei Prozent für die Versicherungswirtschaft insgesamt mag realistisch sein", sagte der Chef des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), Bernd Michaels, am Montag laut Redetext in Leipzig. Diese Prognose gelte aber unter der Voraussetzung einer "einigermaßen geradlinigen Entwicklung". Kriege und Terrorereignisse seien darin nicht berücksichtigt.

Im vergangenen Jahr hatten die Beiträge der Branche um rund vier Prozent zugenommen. "Liquiditätsprobleme gibt es in der Versicherungswirtschaft nicht", trat Michaels Befürchtungen entgegen. Die Abschreibungen und "stillen Lasten" in der Branche auf Grund der schwachen Börsenentwicklung hätten sich nach einer Umfrage des Verbandes 2002 auf 15 bis 20 Milliarden Euro belaufen.

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