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Brand in BMW-Werk bei München verursacht Milionenschaden

Reuters MüNCHEN. Ein Großbrand in einem Werk des Autoherstellers BMW im Großraum München hat am Mittwoch nach Polizeiangaben Sachschaden in Millionenhöhe verursacht. In einer Versuchswerkstatt in Eching sei am Nachmittag ein Brand ausgebrochen, der zu einer Explosion in einer Fahrzeughalle geführt habe, teilte die Polizei in Erding mit. Die nahe gelegene A9 nach Nürnberg sei für mehrere Stunden gesperrt worden, weil wegen der Hitze Starkstromleitungen über dem Werk beschädigt worden seien und sich dicht über die Autobahn gesenkt hätten. Zwei Feuerwehrleute seien leicht verletzt worden. Rund 10 000 Haushalte waren nach Angaben des Energiekonzerns Eon zeitweilig ohne Strom.

Ein BMW-Sprecher sagte, alle bis zu 70 Mitarbeiter des Werks hätten sich kurz nach Ausbruch des Brands in Sicherheit bringen können. Offenbar sei das Feuer bei Tests mit Klimaanlagen für Fahrzeuge verursacht worden. Die näheren Umstände seien aber noch unklar.

Rund 300 Feuerwehr-Leute benötigen mit rund 50 Löschfahrzeugen aus der Umgebung rund zwei Stunden, um den Brand zu löschen. Auch aus München seien Löschfahrzeuge angefordert worden, sagte ein Feuerwehr-Sprecher. Eching liegt rund 20 Kilometer nördlich der bayerischen Landeshauptstadt. Der nahe gelegene Flughafen im Erdinger Moos schränkte wegen der starken Rauchentwicklung vorübergehend seinen Flugverkehr ein. Ankommende Maschinen durften nur noch auf einer dem Rauch abgewandten Landebahn landen.

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