Brandenburger Wirtschaftsministeriums gesprächsbereit
Cargolifter-Insolvenzverwalter hofft auf staatliche Hilfe

Nach dem Insolvenzantrag der Cargolifter-Tochter gehen die Bemühungen um eine Rettung des Gesamtunternehmens weiter. Insolvenzverwalter Rolf-Dieter Mönning hofft dabei weiter auf staatliche Finanzhilfen.

wiwo/ap POTSDAM/COTTBUS. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass Bund und Land diese Investitionsruine stehen lassen", sagte der Anwalt am Montag im ORB mit Blick auf die Halle zur Luftschiffherstellung im brandenburgischen Brand. Zunächst werde er die Unterlagen des Unternehmens und die technische Umsetzbarkeit der Pläne für ein Schwerlastluftschiff und einen Schwerlastballon erneut prüfen, kündigte Mönning an. Wenn die technischen Bedenken zerstreut seien, hoffe er auch auf staatliche Unterstützung für das Projekt. Ein Sprecher des Brandenburger Wirtschaftsministeriums erklärte dazu, das Land sei weiter gesprächsbereit. Die zahlungsunfähige Cargolifter AG hatte am vergangenen Freitag für ihre Tochterfirma Cargolifter Development Insolvenz beantragt, die für Entwicklung und Bau des geplanten Schwerlastluftschiffes CL 160 zuständig ist. Damit solle der weitere Kapitalabfluss gestoppt und eine Rettung des Gesamtunternehmens ermöglicht werden, hieß es.

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