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Brau und Brunnen kauft eigene Aktien zurück

Deutschlands drittgrößter Getränkekonzern Brau und Brunnen kauft eigene Aktien zurück, die für die Übernahme von anderen Brauereien oder Mineralwasser-Produzenten verwendet werden könnten.

HB/dpa DORTMUND. Das Dortmunder Unternehmen gab am Freitag bekannt, dass der Vorstand von der Möglichkeit des Aktienrückkaufs Gebrauch machen wolle. Nach dem Beschluss der Hauptversammlung vom 2. Juli könnten bis zu zehn Prozent des Grundkapitals von knapp 115 Millionen Euro erworben werden. Die Ermächtigung gelte bis Ende 2003. Der Erwerb werde über die Börse erfolgen. Neben dem Einsatz der eigenen Aktien als Übernahmewährung sei auch denkbar, dass sie eingezogen werden.

Der an diesem Dienstag besiegelte Verkauf der Mineralwasser-Marke Apollinaris spült Brau und Brunnen 151 Millionen Euro in die Kasse. Das britische Unternehmen Cadbury Schweppes erwirbt für diesen Preis den 72-prozentigen Dortmunder Anteil an dem Gemeinschaftsunternehmen Apollinaris & Schweppes. Brau und Brunnen ist nach eigenen Angaben durch den Verkauf auf einen Schlag schuldenfrei. Auf der neuen Basis sei der Zukauf rentabler Marken bei Bier oder alkoholfreier Getränke möglich. Es liefen Gespräche, die noch nicht spruchreif seien. Brau und Brunnen strebt eine Kooperation mit einem ausländischen Konzern an. Großaktionär ist die Hypo-Vereinsbank mit 55 Prozent der Aktien.

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