Brau und Brunnen wird fit gemacht zum Verkauf
Brau und Brunnen will sich von 80 Getränkemarken trennen

Die angeschlagene Dortmunder Brau und Brunnen AG (BuB) will sich von 80 ihrer mehr als hundert Getränkemarken trennen.

dpa/afx/vwd MÜNCHEN. Im Gespräch mit dem Magazin "Focus" (Montagsausgabe) sagte der neue BuB-Vorstand Michael Hollmann: "Ich werde Brau und Brunnen ausrichten auf die nationalen Marken wie Jever, Apollinaris und Schweppes sowie auf starke Regionalmarken wie Berliner Pilsner, Brinkhoff's No.1 oder die Kölsch-Marken Sion und Gilden." BuB werde sich auf 15 bis 20 wirklich überlebensfähige Marken konzentrieren.

Laut Hollmann gibt es seitens des Mehrheitsaktionärs Hypo-Vereinsbank AG, München, die Vorgabe, den Konzern erst profitabel und "fit für einen möglichen Verkauf" zu machen. Bei einem zu erwartenden Kaufpreis "von sicherlich mehr als einer  Mrd. DM" komme als Käufer der gesamten Gruppe nur ein ausländischer Konzern in Frage, heißt es in dem Vorabbericht weiter.

"Focus" zufolge war der Konzern durch Verbindlichkeiten in Höhe von 380 Mill. DM in die Schieflage geraten.

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