Brauereikonzern verbucht Gewinnrückgang
Bierflaute macht Interbrew zu schaffen

Der belgische Brauereikonzern Interbrew hat im ersten Halbjahr einen deutlichen Gewinnrückgang verbucht und die Markterwartungen verfehlt.

Reuters BRÜSSEL. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sei in den ersten sechs Monaten 2002 im Jahresvergleich um 12,1 % auf 573 (Vorjahr 652) Mill. Euro gefallen, teilte der nach Umsatz weltweit drittgrößte Bierbrauer am Mittwoch mit. Von Reuters befragte Analysten hatten zuvor im Schnitt mit einem Ebitda-Anstieg auf rund 657 Mill. Euro gerechnet.

Der Umsatz des Konzerns, zu dem unter anderem Biersorten wie Beck's und Stella Artois gehören, sank nach Interbrew-Angaben im Berichtszeitraum auf 3,41 (3,48) Mrd. Euro. Der Konzern bekräftigte indes seine Absicht, für den Zeitraum 2000 bis 2004 pro Jahr einen zweistelligen Gewinnzuwachs je Aktie zu erzielen. Bis Ende 2002 solle der Gewinn je Aktie vor Goodwill-Abschreibungen und Restrukturierungskosten 1,50 Euro betragen, hieß es weiter.

Nach Bekanntgabe der Ergebnisse fiel der Kurs der Interbrew-Aktien in einem freundlichen Gesamtmarkt um rund 1,8 % auf 26,01 Euro. Zuvor hatten sie zeitweise um knapp 5 % nachgegeben. Händler begründeten den Kursverlust mit den schwächer als erwartet ausgefallenen Halbjahreszahlen.

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