Break-even für 2004 geplant
Medigene: Jahresfehlbetrag stieg 2000 an

vwd MÜNCHEN. Die Medigene AG, München, hat 2000 zwar den Jahresfehlbetrag ausgeweitet, sieht diesen Wert aber unter den eigenen Erwartungen. Der Verlust erhöhte sich auf 6,952 (3,745) Mill. Euro, berichtete das Biopharmaunternehmen am Donnerstag ad hoc. Dabei ist eine Auslegungsänderung auf Grund der Bilanzierungsregeln nach GAAP über die Verbuchung von Erträgen aus Kooperationen nicht berücksichtigt. Inklusive dieser Änderung stellte sich ein Fehlbetrag von 9,264 Mill. Euro ein. Ohne Berücksichtigung der Auslegungsänderung stiegen die Einnahmen um 45 % auf 8,666 (5,690) Mill. Euro. Diese Summe setzt sich zusammen aus Erträgen von 6,354 Mill. Euro und Einzahlungen von 2,312 Mill. Euro.

Die Einzahlungen wurden nach der neuen Auslegung nicht als Erträge verbucht, sondern als Rechnungsabgrenzungsposten in die Bilanz eingestellt. Die Position "flüssige Mittel und Wertpapiere" betrug Ende vergangenen Jahres 115,226 Mill. Euro, entsprechend rund 90 % der Bilanzsumme. "Mit dieser sehr starken Cash-Position und den geplanten Einnahmen aus Kooperationen und Produktverkäufen ist die weitere Finanzierung der derzeitigen Forschungs- und Entwicklungsprojekte bis zum Erreichen des für 2004 geplanten Break-even gesichert," sagte Peter Heinrich, Vorstandsvorsitzender der Medigene AG. Die detaillierten Zahlen zu 2000 wird Medigene anlässlich einer Analysten- und Pressekonferenz am 28. März vorgestellt.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%