Break-Even-Ziel verschoben
Intershop mit Umsatzrückgang im dritten Quartal

Der Softwareanbieter Intershop Communications AG erwartet nicht mehr, im vierten Quartal 2001 ein positives Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) erreichen zu können.

Reuters FRANKFURT. Obwohl Intershop erwarte, dass die Umsätze im vierten Quartal höher ausfallen werden als im dritten Quartal, müsse wegen der anhaltenden IT-Investitionsschwäche davon ausgegangen werden, dass der quartalsweise Break-Even beim Ebitda erst im Jahr 2002 erreicht werde, teilte das im Auswahlindex Nemax 50 des Neuen Marktes gelistete Unternehmen am Mittwoch in einer Pflichtveröffentlichung mit. Noch Anfang Oktober hatte Intershop bekräftigt, im vierten Quartal 2001 ein positives Ebitda anzustreben.

Im dritten Quartal ist der Umsatz bei Intershop den Angaben zufolge auf 14,7 Mill. Euro von 22,0 Mill. Euro im zweiten Quartal zurückgegangen. Dies sei in erster Linie auf die anhaltende Investitionsschäche im IT-Bereich sowie jahreszeitlich bedingte Faktoren in Europa zurückzuführen. Vor Einmalkosten von 21,1 Mill. Euro, primär für Restrukturierung, habe Intershop im dritten Quartal einen Nettoverlust von 23,1 (2. Quartal: minus 24,7) Mill. Euro ausgewiesen.

Von Reuters befragte Analysten hatten für das dritte Quartal im Durchschnitt mit einem Umsatz von 18,54 Mill. Euro, einem Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von minus 23,62 Mill. Euro und einem Überschuss von minus 33,98 Mill. Euro gerechnet.

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